für die Nutzung der Hosting-Dienstleistungen von nebrix.de
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen nebrix.de (nachfolgend „Anbieter") und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde") über Hosting-, Server- und damit verbundene Dienstleistungen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter deren Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Diese AGB gelten sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmer. Soweit einzelne Regelungen ausschließlich für eine dieser Gruppen gelten, wird dies entsprechend gekennzeichnet.
Der Anbieter stellt je nach gebuchtem Tarif folgende Produkte und Dienstleistungen bereit: Webhosting, virtuelle Server (VPS / Cloud), dedizierte Server (Dedicated Server), Domains, GameServer, Reseller-Hosting sowie TeamSpeak³-Server.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung auf der Website des Anbieters sowie aus dem Bestellprozess. Änderungen am Leistungsumfang werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt.
Der Anbieter ist berechtigt, Dienste zu aktualisieren, zu modernisieren oder technisch zu ändern, sofern die vertragsgemäße Nutzung durch den Kunden nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
Der Anbieter gewährleistet eine durchschnittliche jährliche Verfügbarkeit der Infrastruktur von 99,0 %.
Nicht als Ausfallzeit werden berücksichtigt:
Geplante Wartungsfenster werden mindestens 24 Stunden im Voraus über das Kundencenter oder per E-Mail angekündigt.
Der Support ist über das Ticketsystem im Kundencenter erreichbar. Telefonischer oder Live-Chat-Support wird je nach Tarif angeboten.
Verbindliche Service-Level (SLA) gelten nur, sofern sie ausdrücklich schriftlich oder im Rahmen des gebuchten Tarifs vereinbart wurden. Die vorstehenden Reaktionszeiten sind Richtwerte und keine garantierten Fristen, sofern kein Premium-SLA-Paket gebucht wurde.
Support-Tickets außerhalb der Geschäftszeiten (Mo–Fr, 09:00–18:00 Uhr) werden am nächsten Werktag bearbeitet, sofern keine kritische Priorität vorliegt.
(1) Der Kunde ist verpflichtet, die Dienste ausschließlich im Einklang mit geltendem Recht sowie diesen AGB und der Acceptable Use Policy (AUP) zu nutzen.
(2) Der Kunde ist für die Sicherheit seiner Zugangsdaten (Kundencenter, Server, Spielserver-Panel etc.) verantwortlich und hat diese vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, Kontaktdaten und Rechnungsangaben stets aktuell zu halten.
(4) Bei Verdacht auf Missbrauch oder Kompromittierung eines Kontos ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
(5) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der gebuchten Dienste beruhen.
(1) Die Nutzung von CPU, RAM, Speicher und Bandbreite unterliegt einem Fair-Use-Prinzip. Sofern kein dedizierter Server gebucht wurde, handelt es sich um geteilte Ressourcen.
(2) Eine Nutzung, die die Stabilität oder Performance der Gesamtinfrastruktur nachhaltig beeinträchtigt, ist unzulässig. Der Anbieter ist berechtigt, Maßnahmen zur Einschränkung zu ergreifen oder ein Tarif-Upgrade zu verlangen.
(3) Bei Überschreitung der im Tarif definierten Ressourcen (z. B. Speicher, Traffic) ist der Anbieter berechtigt, Mehrkosten gemäß aktuellem Preisblatt abzurechnen oder die Ressourcen temporär zu drosseln.
(4) Das Betreiben von CPU- oder bandbreitenintensiven Prozessen außerhalb der vertraglich vereinbarten Nutzung (z. B. Crypto-Mining, Massenversand) ist untersagt.
(1) Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.
(2) Leistungen sind im Voraus zu zahlen. Der Rechnungsbetrag ist zum im Tarif definierten Zeitpunkt fällig.
(3) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, nach schriftlicher Mahnung Leistungen zu sperren. Gesperrte Dienste können nach vollständigem Ausgleich der offenen Beträge reaktiviert werden.
(4) Bei anhaltend ausstehendem Rechnungsbetrag (≥ 14 Tage nach Fälligkeit) behält sich der Anbieter das Recht vor, Daten des Kunden endgültig zu löschen.
Der Anbieter akzeptiert folgende Zahlungsmethoden: Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, PayPal, Vorkasse / Überweisung, Kryptowährungen sowie Zahlung per Guthaben-Konto. Nicht alle Zahlungsmethoden sind für alle Tarife verfügbar. Die verfügbaren Methoden werden im Bestellprozess angezeigt.
(5) Verbraucher haben gemäß § 355 BGB ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss. Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn mit der Leistungserbringung vor Ablauf der Widerrufsfrist auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden begonnen wurde.
(6) Für Unternehmer und nach Ablauf der Widerrufsfrist gilt: Bereits erbrachte Hosting-Leistungen sind grundsätzlich nicht erstattungsfähig, da es sich um zeitgebundene Dienstleistungen handelt.
(7) Rückerstattungen können ausnahmsweise gewährt werden, wenn der Anbieter eine vertraglich zugesicherte Leistung nicht oder nicht vollständig erbracht hat (z. B. nachweislicher SLA-Verstoß). Der Erstattungsbetrag ist auf den anteiligen Zeitraum der nicht erbrachten Leistung begrenzt.
(8) Rückbuchungen (Chargebacks) ohne vorherige Kontaktaufnahme mit dem Support können zur sofortigen Kündigung des Kundenkontos führen.
Kein Rückerstattungsanspruch besteht bei Sperrung oder Kündigung durch den Anbieter aufgrund von Verstößen gegen diese AGB oder die AUP.
(1) Die Mindestlaufzeit ergibt sich aus dem gebuchten Tarif (monatlich, halbjährlich, jährlich etc.).
(2) Verträge verlängern sich automatisch um die ursprüngliche Laufzeit, sofern sie nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Laufzeitende schriftlich (per Ticket oder E-Mail) gekündigt werden.
(3) Beide Parteien können das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich kündigen. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor bei: Verstoß gegen die AUP, Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen oder Missbrauch der Infrastruktur.
(4) Nach Kündigung werden Kundendaten gemäß §9 dieser AGB gelöscht. Eine Datensicherung durch den Kunden vor Kündigungsende wird ausdrücklich empfohlen.
(1) Der Kunde ist grundsätzlich selbst für die regelmäßige Sicherung seiner Daten verantwortlich. Dies gilt insbesondere für VPS, Dedicated Server und GameServer.
(2) Sofern der Anbieter Backups bereitstellt (z. B. bei Webhosting- und Reseller-Tarifen), erfolgt dies freiwillig und ohne Garantie auf Vollständigkeit, Aktualität oder Verfügbarkeit.
(3) Ein Anspruch auf Wiederherstellung von Daten (Restore) besteht nur, wenn dies ausdrücklich Bestandteil des gebuchten Tarifs ist und in der Produktbeschreibung entsprechend dokumentiert wurde.
(4) Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, es sei denn, diese wurden vorsätzlich oder grob fahrlässig durch den Anbieter verursacht.
(5) Die Haftung für Datenverlust ist der Höhe nach auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt, maximal jedoch auf die Höhe der jährlichen Vertragsvergütung.
(6) Restore-Anfragen, die nicht im Tarif enthalten sind, können als kostenpflichtiger Service angeboten werden. Die Preise hierfür sind im aktuellen Preisblatt einsehbar.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Als Kardinalpflichten gelten solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Fall leichter Fahrlässigkeit bei Kardinalpflichten ist die Haftung begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, typischen Schaden und maximal auf die Jahresvergütung des betroffenen Produkts.
(4) Eine Haftung des Anbieters für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Folgeschäden sowie Schäden durch den Verlust von Daten oder Einnahmen ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
(5) Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle oder Schäden, die durch höhere Gewalt, Handlungen Dritter, DDoS-Angriffe auf die Infrastruktur oder durch das Verhalten des Kunden selbst verursacht wurden.
(6) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die Verfügbarkeit, Korrektheit oder Legalität von Inhalten, die der Kunde auf den bereitgestellten Ressourcen speichert oder betreibt.
(7) Die Haftung für Schäden, die durch vorgelagerte Dienste Dritter (z. B. Upstream-Provider, Datencenter, DNS-Dienste) entstehen, ist auf die dem Anbieter zustehenden Ansprüche gegen diese Dritten beschränkt.
(8) Für unmanaged Produkte (VPS, Dedicated Server) übernimmt der Anbieter ausdrücklich keine Haftung für Sicherheitslücken, Fehlkonfigurationen oder Datenverluste, die auf Handlungen oder Unterlassungen des Kunden zurückzuführen sind.
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
(2) Die Details der Datenverarbeitung sind in der separaten Datenschutzerklärung unter nebrix.de/privacy-policy geregelt.
(3) Sofern der Kunde personenbezogene Daten Dritter auf den bereitgestellten Diensten verarbeitet, ist er selbst für die datenschutzkonforme Verarbeitung verantwortlich.
(4) Soweit der Anbieter als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO tätig wird, wird auf Anfrage des Kunden ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag) bereitgestellt.
(1) Der Kunde ist bei Reseller-, VPS- und Dedicated-Server-Produkten vollständig für Administration, Betriebssystem, Software, Sicherheit, Updates und alle gehosteten Inhalte verantwortlich.
(2) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Sicherheitslücken oder Fehlkonfigurationen, die durch den Kunden oder durch vom Kunden installierte Software entstehen.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, sein System zeitnah mit Sicherheitsupdates zu versorgen und aktiv gegen Angriffe zu schützen. Bei nachgewiesener Fahrlässigkeit kann der Anbieter die betroffene Instanz im Interesse der Gesamtinfrastruktur isolieren oder abschalten.
(4) Reseller sind verpflichtet, diese AGB und die AUP an ihre Endkunden weiterzugeben und deren Einhaltung sicherzustellen. Gegenüber dem Anbieter bleibt der Reseller alleiniger Vertragspartner und haftet für Verstöße seiner Endkunden wie für eigene Verstöße.
Dieser Paragraph gilt ergänzend für alle Kunden, die GameServer-Produkte bei nebrix.de buchen.
(1) Der Kunde ist für den Betrieb und die Konfiguration seines GameServers vollständig verantwortlich. Dies umfasst insbesondere das Einspielen von Mods, Plugins und Updates.
(2) Der Anbieter stellt die zugrundeliegende Server-Hardware, Netzwerkanbindung und ggf. ein Verwaltungspanel (z. B. Pterodactyl) bereit.
(3) Die Nutzung des GameServers muss den Nutzungsbedingungen des jeweiligen Spielherstellers (EULA) entsprechen. Verstöße dagegen liegen in der Verantwortung des Kunden. Für den Betrieb öffentlicher Minecraft-Server gilt insbesondere die aktuelle Minecraft EULA von Mojang/Microsoft, insbesondere die Regelungen zur Monetarisierung.
(4) Sofern im Tarif enthalten, wird ein Basis-DDoS-Schutz bereitgestellt. Die Schutzkapazität variiert je nach Tarif. Bei außergewöhnlich großen oder anhaltenden Angriffen kann es zu Einschränkungen der Erreichbarkeit kommen. Das aktive Anziehen von DDoS-Angriffen oder der Betrieb von Servern, die bekanntermaßen regelmäßig Angriffsziel werden, ohne entsprechendes DDoS-Schutz-Upgrade kann zur Kündigung führen.
(5) GameServer unterliegen den gebuchten Ressourcenlimits (RAM, CPU, Slots). Überschreitungen können zu automatischer Drosselung oder erzwungenem Tarif-Upgrade führen.
(6) Das Betreiben von Prozessen, die nicht dem Spiel-Betrieb dienen (z. B. Crypto-Mining, Proxy-Server, Bots), ist auf GameServer-Tarifen ausdrücklich untersagt und führt zur sofortigen Kündigung.
Dieser Paragraph gilt ergänzend für alle Kunden, die TeamSpeak³-Server-Produkte bei nebrix.de buchen.
(1) Für den Betrieb eines TeamSpeak³-Servers gelten ergänzend die Lizenzbedingungen und Nutzungsbedingungen der TeamSpeak Systems GmbH. Der Kunde ist verpflichtet, diese einzuhalten. Eine Lizenz für den Betrieb wird durch den Anbieter bereitgestellt (Non-Profit-Lizenz oder Kommerziell, je nach Tarif).
(2) Der Kunde ist als Server-Admin für die Verwaltung von Benutzerrechten, Kanälen und installierten Plugins (z. B. SinusBot) verantwortlich.
(3) Das Betreiben von TeamSpeak³-Servern für kommerzielle Zwecke (z. B. Verkauf von Server-Gruppen, kostenpflichtige Channels) erfordert eine entsprechende kommerzielle Lizenz. Nicht-kommerzielle Nutzung ist mit der Free-Lizenz gestattet, soweit die Slot-Grenzen eingehalten werden. Bei Überschreitung der lizenzierten Slot-Anzahl wird der Server automatisch auf 1 Slot reduziert.
(4) Das Betreiben von Sprachräumen mit diskriminierenden, extremistischen oder anderweitig rechtswidrigen Inhalten ist untersagt und führt zur sofortigen Abschaltung.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, TeamSpeak³-Server bei Lizenzverstößen oder auf Anforderung der TeamSpeak Systems GmbH ohne Vorankündigung zu deaktivieren.
Die nachfolgende AUP ist integraler Bestandteil dieser AGB und für alle Produkte und Kunden verbindlich.
Der Anbieter ist berechtigt, bei Verstößen gegen diese AUP folgende Maßnahmen zu ergreifen: temporäre Sperrung einzelner Dienste oder Ports, Einschränkung der Netzwerkbandbreite, vollständige Sperrung des Kundenkontos ohne Vorankündigung, außerordentliche Kündigung aller Verträge mit sofortiger Wirkung sowie Weiterleitung von Informationen an zuständige Behörden bei strafbaren Handlungen.
Bei schwerwiegenden Verstößen (insbesondere Angriffe auf Dritte, CSAM, Terrorismus) behält sich der Anbieter vor, Strafanzeige zu erstatten und alle notwendigen Informationen an Ermittlungsbehörden weiterzugeben.
(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Sitz des Anbieters, sofern gesetzlich zulässig.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen tritt die gesetzliche Regelung.
(4) Nebenabreden, Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Schriftform.
(5) Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB mit einer Frist von 30 Tagen zu ändern. Kunden werden per E-Mail informiert. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die neuen AGB als akzeptiert.